Aktuelles zum Familienrecht

Auf dieser Seite veröffentlichen wir in regelmäßigen Abständen neueste Informationen zu Trennung, Scheidung, Vermögensauseinandersetzung und Unterhaltsansprüchen.

Nachehelicher Unterhalt: Konkreter Bedarf bei besonders hohem Einkommen

I. Grundsatz der Bemessung des nachehelichen Unterhalts: Halbteilungsgrundsatz

Bei nachehelichem Unterhalt bemisst sich der Bedarf gemäß § 1578 I BGB nach den ehelichen Lebensverhältnissen, welche sich wiederum nach dem verfügbaren Familieneinkommen richten. Bei durchschnittlichem Einkommen wird de...
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Eingestellt am 28.02.2020

Die neue Düsseldorfer Tabelle 2020 zum Kindesunterhalt

Zum 01.01.2020 hat sich die Düsseldorfer Tabelle zum Kindesunterhalt geändert.

Die Düsseldorfer Tabelle dient der Bestimmung der konkreten Höhe des zu bezahlenden Kindesunterhalts. Die Höhe des zu bezahlenden Kindesunterhalts ist dabei zunächst abhängig von dem Alter des unterhaltsberechtigten Kind...
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Eingestellt am 17.01.2020

Ausgleich unbenannter Zuwendungen in der nichtehelichen Lebensgemeinschaft

Wenn eine nicht-eheliche Partnerschaft endet, kann es unabhängig vom Bestehen einer Ehe um den Ausgleich bestimmter Zahlungen während der Partnerschaft gehen. Ein Ausgleichsanspruch kann sich bei sog. unbenannten Zuwendungen ergeben.

1. Vorliegen unbenannter Zuwendungen

Unbenannte Zuwendungen lieg...
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Eingestellt am 11.10.2019

Die nichteheliche Lebensgemeinschaft

1. Definition

Die nichteheliche Lebensgemeinschaft ist rechtlich weder definiert noch normiert. Allein die eheähnliche Gemeinschaft findet Erwähnung. Diese wird seit 1992 vom Bundesverfassungsgericht wie folgt definiert: „ Eine eheähnliche Lebensgemeinschaft ist eine auf Dauer angelegte Lebensgemei...
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Eingestellt am 30.08.2019

Die Europäische Güterrechtsverordnung (EUGüVO)

Seit 29.1.2019 gelten in Deutschland die Europäische Güterrechtsverordnung (EuGüVO) und die Europäische Partnerschaftsverordnung (EuPartVO). Die Verordnungen regeln, welches nationale Recht auf güterrechtliche Fragen bei Ehen und eingetragenen Partnerschaften anwendbar ist und welche Gerichte hierfü...
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Eingestellt am 12.07.2019

Wie bewirkt man einen Anspruch auf Unterhalt gegen den Ehegatten?

1.
Der Ehepartner muss gemäß § 1613 Absatz 1 Satz 1 Alternative 1 BGB dazu aufgefordert werden, Auskunft über seine Einkünfte, sowie über sein Vermögen zu geben.

Dabei ist klarzustellen, dass die Auskunft dem Anspruchsgläubiger bzw. Ihnen die Möglichkeit gibt, Unterhalt zu fordern.

Für den Zugan...
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Eingestellt am 28.06.2019

Hausverbot des Ehegatten gegenüber Dritten

Ein Ehegatte kann einem Dritten (z.B. dem neuen Lebenspartner des anderen Ehegatten) Hausverbot in der gemeinsamen Ehewohnung erteilen, auch wenn er selbst nicht Eigentümer der Wohnung ist.

1. Rechtliche Situation bei Miteigentum

Sind die Ehegatten gemeinsam Miteigentümer des Hauses oder der Eigen...
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Eingestellt am 10.05.2019

Internationales Familienrecht: Die Errungenschaftsgemeinschaft

Die Errungenschaftsgemeinschaft, oft auch beschränkte Gütergemeinschaft genannt, stellt außerhalb Deutschlands eine Form des gesetzlichen Güterstandes dar. Diese Form des gesetzlichen Güterstandes ist unter anderem in Belgien, Frankreich, Italien, Luxemburg und Portugal gesetzlich geregelt, während ...
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Eingestellt am 26.04.2019

Ausschluss des Versorgungsausgleiches durch Vereinbarung oder bei Härtefällen

In Ergänzung zum vorherigen Beitrag zum Versorgungsausgleich bei Scheidung soll in diesem Beitrag aufgezeigt werden, inwieweit ein solcher Versorgungsausgleich ausgeschlossen werden kann oder in Folge des Vorliegens eines Härtefalls wegen grober Unbilligkeit nicht durchgeführt wird.

I. Ausschluss d...
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Eingestellt am 15.02.2019

Der Versorgungsausgleich bei einer Scheidung

Gem. § 1 Absatz 1 des Versorgungsausgleichsgesetzes (VersAusglG) sind im Versorgungsausgleich die in der Ehezeit erworbenen Anteile von Anrechten jeweils zur Hälfte zwischen den geschiedenen Ehegatten zu teilen.

Nach § 1 Absatz 2 VersAusglG ist ausgleichspflichtige Person in diesem Sinne diejenige,...
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Eingestellt am 01.02.2019

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