Aktuelles zum Erbrecht

Wie wird eine Erbengemeinschaft auseinandergesetzt?

Die Auseinandersetzung der Erbengemeinschaft steht unter keiner starren Frist. Daher kann eine solche auch jahrelang bestehen.
Nach § 2042 BGB kann grundsätzlich jeder der Miterben jederzeit ohne Angabe von Gründen und ohne auf die Interessen anderer Miterben Rücksicht zu nehmen, verlangen, dass die...
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Eingestellt am 05.10.2017

Bewertung einer Lebensversicherung bei Pflichtteilsergänzungsansprüchen und beim Zugewinnausgleich im Todesfall

Der Bezugsberechtigte einer Lebensversicherung erwirbt mit Eintritt des Versicherungsfalles als begünstigter Dritter den Versicherungsanspruch basierend auf einem echten Vertrag zu Gunsten Dritter auf den Todesfall, §§ 328, 331 BGB. Im Todesfall des Versicherungsnehmers wird damit die Bewertung eine...
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Eingestellt am 03.07.2017

Rechtsnatur und Grenzen eines Erbauseinandersetzungsverbots

Gemäß § 2044 Abs. 1 S. 1 BGB kann der Erblasser die Auseinandersetzung des gesamten Nachlasses oder auch nur bzgl. einzelner Nachlassgegenstände durch letztwillige Verfügung ausschließen. Somit verhindert der Erblasser, dass, wie von § 2042 Abs. 1 BGB vorgesehen, jeder Miterbe zu jeder Zeit die Ause...
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Eingestellt am 24.05.2017

Gesetzliche Vermutungsregeln bei ungewissem Todeszeitpunkt

Gem. § 1922 Abs. 1 BGB tritt der Erbfall mit dem Tod einer Person ein. Daher ist die Feststellung und Angabe des Todeszeitpunktes erforderlich, um die zu diesem Zeitpunkt vorhandenen gesetzlichen Erben und erbrechtlichen Folgen ermitteln zu können (vgl. § 352 Abs. 1, S. 1, Nr. 1 FamFG).

In den mei...
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Eingestellt am 23.01.2017

Auskunftsanspruch von Erben über den digitalen Nachlass (2)

Wie bereits im Beitrag vom 21.12.2015 in Aussicht gestellt, hat nun die Rechtsprechung erstmals über das Thema des digitalen Nachlasses befunden.
Das erst am 06.01.2016 veröffentlichte Urteil des LG Berlin vom 17.12.2015 beinhaltet, dass Eltern das Facebook-Konto ihres verstorbenen minderjährigen Ki...
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Eingestellt am 19.01.2016

Auskunftsanspruch von Erben über den digitalen Nachlass

In der heutigen Zeit ist es üblich, einen E-Mail-Account oder einen Facebook-Account zu haben. In diesem Rahmen stellt sich immer häufiger die Frage, was mit den Daten bei Tod des Inhabers geschieht. Insbesondere, ob die Daten als „digitaler Nachlass“ im Wege der Gesamtrechtsnachfolge (§ 1922 BGB) a...
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Eingestellt am 21.12.2015

Die Auslegung von Testamenten


Durch mehrdeutig formulierte und damit unklare Testamente entstehen oft Konflikte zwischen den Erben. Mögliche Diskussionspunkte sind dabei, ob eine beteiligte Person zur Erbfolge berufen ist oder eher eine Vermächtnisanordnung im Willen des Erblassers lag.
Daher wird in solchen Fällen versucht den ...
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Eingestellt am 16.06.2015

Erbscheinsantrag

Der Erbschein ist das amtliche Zeugnis über die Erbfolge. Er gibt Auskunft über die Person des Erblassers und insbesondere über die Erben und deren Erbquoten. Ein Erbe benötigt einen Erbschein zum Nachweis seines Erbrechts im Rechtsverkehr. Der Erbschein wird z. B. zur Vorlage bei den Banken benöti...
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Eingestellt am 11.05.2015

Der Entziehung des Pflichtteils (Erbrecht)

Das Pflichtteilsrecht nach §§2303ff.BGB gilt für die Abkömmlinge (Kinder), Eltern und Ehegatten des Erblassers. Diese haben auch dann Anteil an dem Nachlass des Erben, wenn sie durch eine Verfügung von Todes wegen (Testament, Erbvertrag) des Erblassers von der Erbfolge ausgeschlossen sind.
Höhe des...
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Eingestellt am 11.05.2015

Das Berliner Testament als Sonderform des gemeinschaftlichen Testaments

Beim sog. Berliner Testament nach §2269 BGB setzten sich die Ehegatten zunächst gegenseitig als Alleinerben ein. Nach dem Tod des Erstversterbenden geht das gemeinsame Vermögen zunächst dem Überlebenden zu. Nach dem Tod des Letztversterbenden geht dann das gemeinsame Vermögen einem von den beiden Eh...
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Eingestellt am 11.05.2015

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