Aktuelles zum Erbrecht

Eidesstattliche Versicherung im Hinblick auf die Vollständigkeit der Angaben über den Bestand eines Nachlasses

Wird nach dem Tod des Erblassers ein naher Angehöriger dessen durch Verfügung von Todes wegen oder durch Erbvertrag von der gesetzlichen Erbfolge ausgeschlossen, so ist dieser berechtigt, einen Pflichtteil von dem Erben nach § 2303 BGB zu fordern.

Nach § 2303 Abs. 1 BGB beträgt dieser Pflichtteil g...
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Eingestellt am 02.03.2018

Auskunftspflichten im Erbrecht

Normen, aufgrund derer ein Miterbe Auskunft über den Nachlass verlangen kann sind im BGB vielfach enthalten. Zwischen diesen Auskunftspflichten bestehen jedoch jeweils einige Differenzierungen bezüglich Schutzwirkung und Reichweite der Pflichten.

Einen Anspruch auf Auskunft ohne konkrete gesetzlich...
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Eingestellt am 02.02.2018

Errichtung eines digitalen eigenhändigen Testaments mittels Touch- oder Smartpen

Schriftlich erklärte Willenserklärungen werden in Zeiten der zunehmenden Digitalisierung immer häufiger anstatt klassisch mittels Stift und Papier unter Zuhilfenahme von technischen Hilfsmitteln abgegeben.

Das Erbrecht geht allerdings prinzipiell von einer zwingend eigenhändig geschriebenen und unt...
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Eingestellt am 19.01.2018

Anfechtung einer letztwilligen Verfügung

Setzen Erblasser eine letztwillige Verfügung auf, so kommt es nicht selten hierbei vor, dass sie sich bei der Verfassung irren. Inwiefern solche Irrtümer seitens des Erblassers dazu führen, dass die Verfügungen durch Dritte angefochten werden können, soll im Folgenden dargelegt werden.

I. Vorrang d...
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Eingestellt am 01.12.2017

Wie ist der Nachlass innerhalb einer Erbengemeinschaft zu verwalten?

Stirbt eine Person und hat der Erblasser kein Testament errichtet, so hinterlässt dieser meist mehrere gesetzliche Erben. Diese Miterben bilden in der Folge eine sogenannte Erbengemeinschaft.
Der Sinn einer solchen Erbengemeinschaft besteht grundsätzlich darin, dass diese möglichst schnell auseinan...
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Eingestellt am 06.11.2017

Die Nachlasspflegschaft (§ 1960 BGB)

Stirbt ein Mensch, so tritt nach § 1922 BGB die sogenannte Universalsukzession ein. Dabei geht das Vermögen sowie die Rechte und Pflichten des Erblassers auf einen oder mehrere Erben über. Dabei entsteht insoweit auch eine Fürsorgepflicht des Erben für den Nachlass.
Besteht ein Bedürfnis, diesen Nac...
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Eingestellt am 24.10.2017

Wie wird eine Erbengemeinschaft auseinandergesetzt?

Die Auseinandersetzung der Erbengemeinschaft steht unter keiner starren Frist. Daher kann eine solche auch jahrelang bestehen.
Nach § 2042 BGB kann grundsätzlich jeder der Miterben jederzeit ohne Angabe von Gründen und ohne auf die Interessen anderer Miterben Rücksicht zu nehmen, verlangen, dass die...
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Eingestellt am 05.10.2017

Bewertung einer Lebensversicherung bei Pflichtteilsergänzungsansprüchen und beim Zugewinnausgleich im Todesfall

Der Bezugsberechtigte einer Lebensversicherung erwirbt mit Eintritt des Versicherungsfalles als begünstigter Dritter den Versicherungsanspruch basierend auf einem echten Vertrag zu Gunsten Dritter auf den Todesfall, §§ 328, 331 BGB. Im Todesfall des Versicherungsnehmers wird damit die Bewertung eine...
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Eingestellt am 03.07.2017

Rechtsnatur und Grenzen eines Erbauseinandersetzungsverbots

Gemäß § 2044 Abs. 1 S. 1 BGB kann der Erblasser die Auseinandersetzung des gesamten Nachlasses oder auch nur bzgl. einzelner Nachlassgegenstände durch letztwillige Verfügung ausschließen. Somit verhindert der Erblasser, dass, wie von § 2042 Abs. 1 BGB vorgesehen, jeder Miterbe zu jeder Zeit die Ause...
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Eingestellt am 24.05.2017

Gesetzliche Vermutungsregeln bei ungewissem Todeszeitpunkt

Gem. § 1922 Abs. 1 BGB tritt der Erbfall mit dem Tod einer Person ein. Daher ist die Feststellung und Angabe des Todeszeitpunktes erforderlich, um die zu diesem Zeitpunkt vorhandenen gesetzlichen Erben und erbrechtlichen Folgen ermitteln zu können (vgl. § 352 Abs. 1, S. 1, Nr. 1 FamFG).

In den mei...
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Eingestellt am 23.01.2017

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